Am 23. August 2025 war es so weit – das große Abenteuer „Reiterrallye Horneburg“ stand an! Schon um 7 Uhr morgens traf sich unser tapferes Team am Stall: müde Gesichter, motivierte Pferde (also… noch), gefütterte Vierbeiner, geputzt, gesattelt und los ging’s.
Dank Heiner, unserem persönlichen Chauffeur und Snackbeauftragten (Kaffee! Brötchen! Alles!), war die einstündige Fahrt nach Horneburg schnell vorbei. Am Ziel angekommen – zack, Pferde ausgeladen, aufgesessen – und los!
10 Kilometer und 9 Spiele standen auf dem Programm. Und damit meinen wir wirklich: Spiele. Wer dachte, Reiterrallyes seien gemütliches Rumgetrabe mit ein bisschen Zügelgeklimper, hat sich geschnitten. Es ging um Fußspuren, Ganzkörperanzüge, Entenangeln und das Ertasten von Lebensmitteln mit verbundenen Augen – während unter einem ein Pferd steht, das gerne lieber rennen würde.
Die Strecke selbst hatte’s in sich: steinige Wege, viel Schritt – was unsere beiden Pferdedamen so gar nicht cool fanden. Statt „entspanntem Wanderritt“ eher „Tanz auf dem Vulkan“. Feuer unterm Sattel, wortwörtlich!
Aber zurück zu den Stationen – ein kleiner Einblick in unser Chaos:
Fußspuren den richtigen Namen zuordnen? Easy! Na ja… zumindest bei über der Hälfte haben wir nicht ganz daneben gelegen.
Blauer Ganzkörperanzug anziehen – auf dem Pferd! Sportlich! In Reithose, mit zappelndem Pferd drunter… aber wir haben’s geschafft.
Enten angeln! Volltreffer – gleich bei der ersten Ente gab’s einen Stern, zwei Extraversuche, volle Punktzahl.
Bogenschießen im Trab durch einen Ring: Chrissis Pfeile hatten ihren eigenen Willen, aber immerhin 14 Punkte geholt – wir nehmen’s sportlich.
8 Bandagen aufrollen und einpacken – gegen die Zeit: Unser Element! Locker in 2 Minuten 40!
Montagsmaler mit Bewegungstraining: Laufen, malen, wischen, laufen, neuer Zettel, neuer Stift, repeat. Danach war Muskelkater vorprogrammiert.
Chrissi schmeckt alles – blind! Alles richtig, bis auf eine Frage danach – wir sagen: trotzdem genial gemacht.
Ringstechen im Trab: Jeder hat einen Ring getroffen – das war uns 20 Punkte wert und die Ehre sowieso!
Finale mit Minispielen: Slalom reiten mit Kartoffel auf Löffel, Hüpfpferd-Rodeo, Gegenstände stapeln auf Pferd (Biene = Stehprofi!), Regenschirmreiten rückwärts… Wer denkt sich sowas aus? Und warum hatten wir eigentlich so viel Spaß dabei?
Am Ende hieß es: Platz 7 von 19 Teams! Und das bei dieser geballten Reiter*innen-Power, Pferde-Energie und Spiele-Skurrilität. Wir sind mehr als zufrieden!
Ein riesiges Dankeschön an das Organisationsteam in Horneburg – es war wunderbar chaotisch, liebevoll organisiert und einfach ein Riesenspaß.
Danke auch an unsere Pferde, die alles brav mitgemacht haben (wenn auch manchmal mit leichtem Seitenblick auf die wirklich steinigen Wege…). Und natürlich an unser Team – für den Teamgeist, die gute Laune und die vielen Lachanfälle unterwegs!
Wir freuen uns schon aufs nächste Abenteuer. Und bis dahin heißt es: üben, üben, üben – für Reiten, Ringstechen, Entenangeln und vielleicht auch Kartoffel-Löffel-Balance. Man weiß ja nie!


